Cuvée Wein

Weißt Du, was eine Cuvée ist? Schon öfter wurden wir von Kunden gefragt, was es eigentlich mit dem Begriff Cuvée auf sich hat. Höchste Zeit, um diesem Begriff einen eigenen Beitrag zu widmen. Was ist eine Cuvée? Was sind klassische Cuvée-Partner? Und wieso wird überhaupt cuvéetiert?

Was ist eine Cuvée?

Der Begriff Cuvée stammt aus dem Französischen (zu Deutsch Gärbehälter) und bezeichnet dort einen separat abgefüllten Wein eines Weinguts. Doch in Deutschland wird unter dem Begriff etwas anderes verstanden: Die Cuvée ist ein Verschnitt aus unterschiedlichen Rebsorten, Lagen oder Jahrgängen in nur einem Wein. Das Gegenstück dazu ist ein sortenreiner Wein, der nur aus einer einzigen Rebsorte erzeugt wird.

Wieso wird cuvéetiert?

In Deutschland hat eine Cuvée einen sehr schlechten Ruf, da sie oftmals mit dem Begriff "Panschen" in Verbindung gebracht wird. So denken viele Menschen, dass unterschiedliche Reste zu einem billigen, minderwertigen Tropfen zusammengemischt werden. Doch damit hat ein Cuvée Wein rein gar nichts zu tun.

Sprungkraft Weit Cuvée Wein

Deutsche Cuvées sind eher eine Seltenheit

Kleine. Große. Weiße. Rote. Fruchtige. Saure. Auf der Welt existieren zahlreiche Rebsorten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und was liegt näher, als einen Wein mit unterschiedlichen Rebsorten herzustellen, um die Eigenschaften (Fruchtausprägung, Tanningehalt, Alkoholgehalt, Restsüße & Co.) der einzelnen Rebsorten miteinander zu vermählen? Genau das versuchen Winzer damit zu erreichen. Der Kellermeister wählt zum Beispiel einen sehr komplexen, farbintensiven Rotwein als Verschnittpartner für leichtere, fruchtigere Tropfen aus. So entsteht ein harmonisches Ganzes.

Wie entsteht ein Cuvée Wein?

Bei einer klassischen Cuvée entstehen zuerst die einzelnen Weine. Das bedeutet, dass die unterschiedlichen Rebsorten einzeln gelesen und im Keller auch einzeln verarbeitet werden. Anschließend, am Ende der Verarbeitung, wird die Cuvée aus den fertigen, einzelnen Weinen zusammengestellt.

Was sind klassische Cuvée-Partner? Und warum?

Typische Cuvées sind die Weine aus der französischen Weinregion Bordeaux, die aus drei bis fünf Rebsorten bestehen. Beim Châteauneuf-du-Pape sind sogar bis zu 13 Rebsorten zugelassen!

Während in Frankreich und in anderen Ländern das Verschneiden von Rebsorten zur Tagesordnung gehört, sind Cuvées in Deutschland noch nicht so weit verbreitet. Doch die, die wir kennen, sind der absolute Wahnsinn. Darunter zum Beispiel die Sprungkraft Weit Rotwein-Cuvée aus den Rebsorten Cabernet Dorsa, Merlot, Lemberger und Cabernet Mitos. Oder aber auch die Leib & Seele Weißwein-Cuvée von Christian Nett aus den Rebsorten Silvaner, Rivaner, Kerner und Gewürztraminer.

Fazit Cuvée Wein

Eine Cuvée ist also ein Verschnitt aus mehreren Rebsorten. Ziel des Winzers ist es, ein optimales Gleichgewicht verschiedener Eigenschaften (Fruchtausprägung, Tanningehalt, Alkoholgehalt, Restsüße & Co.) zu schaffen. Eine Cuvée ist also kein billiger, minderwertiger Wein. Im Gegenteil – hierbei hat der Winzer die Möglichkeit seinen Wein mit einer ganz persönlichen Note zu versehen. Es ist wie die Unterschrift des Winzers, wie sein Parfüm. Quasi wie eine Botschaft an den Kunden, die besagt "Probier mal was ich für Dich hergestellt habe!".

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Gefa

Ich liebe Kitesurfen und alles was mit Wasser zu tun hat, die Natur und natürlich Wein. Bin 25. Reise liebend gerne.


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